Was hat der Jäger in seinem Rucksack?

Der grüne Mann mit Stock und Hut aus dem Wald, ist ein Mysterium vieler Leute. Weidmann wird er genannt und sein Gruß ist: »Weidmannsheil!« Er trägt die böse Rolle mancher Märchen und gilt als nicht sehr kooperativ. Doch was hat der Jäger in seinem Rucksack?

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Der Rucksack des Jägers gewährt einen Einblick in seine Arbeit:

  • Der Jägersrucksack enthält eines der wichtigsten Werkzeug des Jägers: das Fernglas. Das Fernglas kann auch um den Hals getragen werden. Mit dem Fernglas beobachtet und bestimmt der Jäger Vogelarten und das Wild auf dem Feld und im Wald, und verzeichnet dadurch den Rythmus der Natur und die Entwicklung der Tiere. Es ist die Hauptaktivität des Jägers, wenn er beim sogenannten »Ansitzen« ist.

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  • Im Rucksatz eines aktiven Jäger befinden sich immer alle Papiere, die ihn als Jäger ausweisen. Die nötigen Papiere sind unter anderem: Jagdschein, Waffenbesitzkarte, Personalausweis und Begeherlaubnis.

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  • Anders als früher hat der moderne Jäger mittlerweile ein geladenes Mobiltelefon bei sich, um sich mit anderen Jägern zu verständigen und Hilfe zu holen, wenn etwas passiert. Die Taschenlampenfunktion eines Smartphones ersetzt dabei die echte Taschenlampe in finsterer Nacht.
  • Da Jäger lange in freier Natur sitzen, haben sie fast immer ein Sitzkissen bei sich. Meist wird es außerhalb des Rucksacks angeschnallt.
  • Jeder Jäger besitzt ein Jagdmesser, das für vielerei Arbeiten in freier Natur benutzt wird. Manchmal auch, um einen Pirschstock zu schnitzen. Diesen benötigt er für das Wandern in steilen Abhängen. Das Jagdmesser trägt der Jäger manchmal auch in einer Leder- oder Stoffscheide am Gürtel.
  • Eine Rebenzange oder anderes Schneidewerkzeug, für den Fall, dass der Weidmann Äste, lange Brennnesseln oder Dornenbüsche kürzen muss, um den Weg frei zu machen.
  • Ein Mücken- und Zeckenspray benötigen viele Jäger in den Sommermonaten, denn sonst ist der Aufenthalt in Wald und hohen Gräsern nicht lange angenehm.

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  • Proviant, wenn der Weidmann mehrere Stunden unterwegs ist. Manchmal auch eine Thermoskanne mit heißen Getränken.
  • Ein Etui mit Patronen und ein Putztuch für das Zielfernrohr des Gewehrs, das Fernglas und seine eigene Brille.
  • Manche Jäger tragen Gehörschutz oder Ohrenstöpsel bei sich, andere verzichten darauf.
  • Schal, Mütze und Handschuhe für die hereinbrechende Nacht.
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  • Die Laufreinigungsschnur für das Gewehr, falls der Jäger einmal hinfällt und er Dreck in den Gewehrlauf kommt.
  • Hygiene- bzw. Arbeitsschutzeartikel, wie Einweghandschuhe, für den Fall, dass man auf tote Füchse trifft und man diese wegtragen muss oder eine Plastiktüte, um Müll einzusammeln.
  • Papier und Stift, um irgendetwas zu notieren.

Der Rucksack eines Jägers muss leicht sein und soll nur das Nötigste beherbergen, denn er muss bei Bedarf viel wandern und klettern. Außerdem trägt er zum Rucksack noch ein schweres Gewehr und dicke Kleidung.

Weidmannsheil!