Jenni Mitkovic nimmt mit ihrem neuesten Werk am ARTBOX.PROJECT World 1.0 teil. Vom 4. Januar bis zum 31. März 2021 kann das Werk digital in der ARTBOX.GALLERY in Zürich betrachtet werden. Gleichzeitig kann das Originalgemälde für kurze Zeit auf ARTSY gekauft werden.

Originalkunstwerke von Jenni Mitkovic gibt es, während den digitalen Ausstellungen, in der Galerie ARTSY zu kaufen. Die Werke sind nur für wenige Monate erhältlich. Kunstinteressente können Preisanfragen direkt an die Galerie richten.

https://www.artsy.net/artist/jenni-mitkovic/works-for-sale

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Jenni Mitkovic präsentiert ihr neuestes Werk in der ARTBOX.GALLERY. Vom 4. Januar bis zum 31. März 2021 kann das Werk des Malers, in der Galerie in Zürich, betrachtet werden. Die Kunstausstellung involviert eine digitale Präsentation, die Mitkovic’ Ölgemälde auf einem der sechs Bildschirme zeigt.

2020 zeigte Mitkovic schon Teile ihrer malerischen Werke auf dem internationalen Kunstfestival SWISSARTEXPO.

Die Ausstellung öffnet von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

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Neuigkeiten für alle Schweizer!

Vom 20.–24. August 2020 wird das Werk »Jesus« von Jenni Mitkovic in Zürich im Hauptbahnhof auf dem Screen für das ARTBOX.PROJECT Zürich 2.0 der SWISSARTEXPO zu sehen sein.

Das Kunstwerk wird auch auf ARTSY präsentiert werden.

Ausstellung: vom 20.–24. August 2020 in Zürich, Hauptbahnhof

Weitere Informationen:

https://www.facebook.com/artboxprojectsofficial

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“CERTIFICATE of participation

This certificate is presented to:

Jenni Mitkovic

with the artwork:

Jesus

For being accepted by the jury for the ARTBOX.PROJECT Zürich 2.0 and shown during the SWISSARTEXPO, 20. – 24. August 2020”

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Ein Unterschied zwischen dem erfolglosen und erfolgreichen Künstler ist, dass der, der erfolgreich wird, nach außen geht und die Dinge wirklich auslebt und sich der Kritik für seine verrückten Ideen stellt. Er lernt sich dadurch kennen und weiß, was funktioniert. Erfolglose leben ihre verrückten Ideen eher im Innern; im Kopf oder in Computerspielen; höchstens vielleicht noch im Schlafzimmer, aber sie haben eine Barriere durch Anerziehung und gesellschaftliche Vorgaben. Dem Erfolgreichen sind Anerziehung und gesellschaftliche Normen egal oder sie müssen überwunden werden. Der Erfolgreiche weiß, dass jeder verrückte, schmutzige und illegale Gedanken hegt, aber nur bei dem, der es umzusetzen vermag, wird es sichtbar. Die Umsetzung einer Sache bedarf einer komplexen Abfolge von mehreren Energien. Kraft, Wille; körperliche Konstitution und geistige Beschaffenheit; die aufeinander so ideal abgestimmt sind, dass sie zusammen wirken, damit etwas zu seinem Ziel führt.

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Ich halte es als Künstler für unabdingbar verrückt zu sein, denn etwas Größeres schaffen zu können, setzt voraus, alles Verrückte und Fehlerhafte erst einmal gemacht zu haben, um zu wissen, aus welchen Werkzeugen das eigene Repertoire besteht. Erst dann versteht man sich als Experte eines Faches – seines Faches.

Buchempfehlung für Künstler:

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Heute Morgen erblickte die Malerei „Jesus“ das Licht der Welt. Passend zu Ostern 2020 wurde das Gemälde fertiggestellt und ist ab sofort in verschiedenen Versionen in den unten stehenden Shops erhältlich.

Pixels:
https://pixels.com/featured/jesus-jenni-mitkovic.html
https://pixels.com/featured/1-jesus-jenni-mitkovic.html
https://pixels.com/featured/2-jesus-jenni-mitkovic.html

Artflakes:
https://www.artflakes.com/de/products/jesus-4
https://www.artflakes.com/de/products/jesus-5
https://www.artflakes.com/de/products/jesus-6

Society6:
https://society6.com/product/jesus2765721_print?sku=s6-13707381p4a1v45

Künstler: Jenni Mitkovic


Dekoratives Jesus-Kissen hier bestellen:

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Hellere Version des Kissens hier bestellen:

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Im Jahre 2017 entschied ich mich, aufgrund meiner Freunde, auf Malreise zu gehen. Die Reise führte, von meiner Heimat in Süddeutschland, über Rothenburg an der Fulda, nach Röcken; dann weiter zu Bertingen, um ein paar Dinge mit meinen Freunden zu besprechen; wieder zurück über Falkenstein in den Harz und endete schließlich in Merzalben.


Mein erster Halt war in Rothenburg an der Fulda. In Rothenburg versorgte ich mich mit Proviant. Besonders gut war das Lüneburger Brot, von dem ich mir einiges mitnahm.

Im idyllischen Wüstefeld angekommen, machte ich – wenige Meter vor dem Haus Armin Meiwes‘ – Pause. Es war ein verregneter Mittjulitag, meine Unterlagen wellten sich ob der Feuchtigkeit und in der Umgebung machte ich ein paar Skizzen. Zwei Stunden konnte ich bleiben, dann musste ich weiter reisen. Ich wäre gerne länger geblieben, hätte ich am selben Tag nicht noch einen Termin in Röcken gehabt und damit noch einen langen Weg vor mir.



Am Abend erreichte ich Röcken, dem Geburtsort von Friedrich Nietzsche. Hier, im Abgelegenen, liegt die Nietzsche-Gedenkstätte und ich hatte Zeit, den Abend mit einer Lesestunde an Nietzsches Grab zu beenden. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, welches Buch ich bei mir trug. Bald schon tönten die Worte Zarathustras wie magische Formen über Friedrich Nietzsche selbst hinweg.

Am Grab von Friedrich Nietzsche, 2017.

Wenige Tage später, nachdem ich meine Freunde aus dem Norden traf, erreichte ich Burg Falkenstein im Harz. Der Weg zur Burg führte durch einen Wald, der nur zu Fuß zu erreichen war. Neu gewandet machte ich mich auf, um – mit Notizbuch und Stift – zu Fuß die Falkenstein zu erklimmen.

Mittlerweile war ich das Erklimmen vom Burgen mit meiner Ausrüstung gewohnt. Zwei Kleider hatte ich bei mir – eines davon immer noch klamm –, ein nicht ideales Schuhwerk, Notizbücher, Bücher, Stifte und die Reste des Brotes.

In den Abendstunden – und froh, noch etwas Brot übrig zu haben – wanderte ich zurück durch den Harzer Wald und hörte dabei schon das fröhliche Zirpen der Abendtiere, bis ich aus dem dunklen Wald kam.

Im Thüringer Becken machte ich Rast, um mein Abendmahl einzunehmen. Dabei hatte ich immer noch etwas von dem Lüneburger Brot übrig, das ich mittlerweile durch halb Deutschland, und die Burg hoch und runter, trug. Mein weiterer Weg führte danach – noch in der Mitte von Deutschland – durch ein starkes Unwetter und ich war gezwungen, eine abrupte Nachtruhe einzulegen.

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Am nächsten Morgen, als sich die Sicht wieder klärte, kam ich in Merzalben an. Den Burggipfel von Burg Gräfenstein erreichte ich am Vormittag, von dem mich – schon von Weitem – eine große Ruine anblickte. Oben angekommen, erkundete ich den Kerker der Burgruine und kämpfte mich über windige Treppen zu luftigen Gängen der mächtigen Mauern.

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Geschäftiges Treiben herrschte auf der Burg bis zum frühen Abend. Von Gräfenstein hinunter, raus aus dem Pfälzerwald, begab ich mich allmählich wieder auf die Heimreise.


Fotos: Jenni Mitkovic
Autor: Jenni Mitkovic