Ein Unterschied zwischen dem erfolglosen und erfolgreichen Künstler ist, dass der, der erfolgreich wird, nach außen geht und die Dinge wirklich auslebt und sich der Kritik für seine verrückten Ideen stellt. Er lernt sich dadurch kennen und weiß, was funktioniert. Erfolglose leben ihre verrückten Ideen eher im Innern; im Kopf oder in Computerspielen; höchstens vielleicht noch im Schlafzimmer, aber sie haben eine Barriere durch Anerziehung und gesellschaftliche Vorgaben. Dem Erfolgreichen sind Anerziehung und gesellschaftliche Normen egal oder sie müssen überwunden werden. Der Erfolgreiche weiß, dass jeder verrückte, schmutzige und illegale Gedanken hegt, aber nur bei dem, der es umzusetzen vermag, wird es sichtbar. Die Umsetzung einer Sache bedarf einer komplexen Abfolge von mehreren Energien. Kraft, Wille; körperliche Konstitution und geistige Beschaffenheit; die aufeinander so ideal abgestimmt sind, dass sie zusammen wirken, damit etwas zu seinem Ziel führt.

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Ich halte es als Künstler für unabdingbar verrückt zu sein, denn etwas Größeres schaffen zu können, setzt voraus, alles Verrückte und Fehlerhafte erst einmal gemacht zu haben, um zu wissen, aus welchen Werkzeugen das eigene Repertoire besteht. Erst dann versteht man sich als Experte eines Faches – seines Faches.

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Autor: Jenni Mitkovic


Wie beschreitet man den Weg des Meisters? Es ist die Haltung, wie man mit anderen umgeht! Der Leser sollte einseitig verstehen wollen, denn auf diese Dinge, kommt es in der Persönlichkeitsentwicklung zum Meister wirklich an.

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  • Die Bedürfnisse anderer Menschen lesen zu können, ist die Königskür des Lebens und öffnet einem alle Paläste. Nur Empathen können Bedürfnisse lesen. Sie lieben es, andere Menschen glücklich zu sehen, sind Spezialisten der Verführung, machen dort Komplimente, wo andere sparen, denn sie wissen: Sie sind konkurrenzbefreit. Sie haben immer das, was andere brauchen; sind befähigt, die Lösung für das Problem anderer zu finden und sie hören ganz genau zu. Sie erhoffen sich keine Anerkennung vieler Neidern, sie sind lediglich die Quelle der Macht.
  • Ein guter Zuhörer sein. Die meisten Menschen wünschen lediglich Verständnis und dieses Verständnis ist teurer als die ganze Welt. Verständis ist in dieser Welt rar gesät, aber das einzige Heilmittel der Welt. So mancher Mensch wünschte sich lediglich Verständis. Verständis kommt von den Lebensmeistern.

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  • Beziehungen stärken, anstatt zu erziehen und zu erniedrigen. Der Lebensmeister führt viele Beziehungen und schenkt ihnen die höchste Priorität, aber er weist jedem seinen eigenen Königsrang zu. Das Kind wird niemals Partner sein und Partner niemals Kind. Der Freund niemals über dem Partner stehen und die Eltern niemals gleich des Partners sein. Der Lebensmeister bildet das Universum der Sicherheit für alle Parteien und schafft damit fließende Kraft. Bricht aus dem Konstrukt eine Person unzufrieden aus, ist dies die Bestätigung für die Erkrankung eines Systems.

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  • Spirituelle Geisteskraft, aber mit Scharfsinn und Verstand. Echte Spiritualität missioniert nicht und sie kennt keine Belehrung. Sie weiß, jeder hat seinen Lebensweg und keiner ist «besser» oder «schlechter» als der des anderen. Das ist die Erhöhung des Geistes.

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  • Die Dinge hinnehmen, wie sie sind, um im Fluss des Allmöglichen zu fließen. Ein Meister des Lebens tut genau das. Es kommen arme Zeiten, es kommen reiche Zeiten, es kommen vernichtende Zeiten und Frohsinns- und Wohlstandszeiten. Das Ganze wechselt ab und man überlebt es trotzdem.

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  • Das Spiel von Nähe und Distanz beherrschen. Alles braucht seine Nähe, alles seine Distanz. Zuviel Nähe erdrückt, zuviel Distanz entfremdet. Der Lebensmeister wendet zur rechten Zeit das Passende an, denn er hört zu und hat das Bedürfnis des anderen verstanden.
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  • Lebensmeister brauchen nichts von anderen. Sie nehmen, sie geben, aber sie verlangen nichts. Sie lamentieren und petitionieren nicht, denn sie sind keine Bettler. Sie sind weder geizig noch verschenderisch und genausowenig genügsam, denn alles davon ist eine Haltung des Mangels. Sie sind weder lustlos noch genusslos noch reduziert auf ihren Geist und vergessen dabei den Körper. Sie leben nicht in verdorrten, sterilen Hüllen und nicht lediglich in Schönheiten des Geistes. Sie kennen die Dunkelheit genauso wie das Licht.

Dieser Artikel bietet lediglich einen kleinen Einblick in das, was zur Lebensmeisterschaft führt.


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Wer fürchtet sich vor der Dunkelheit? Fürchtet er sich vielleicht nur vor seinen eigenen Schatten? Neue Veröffentlichungen alter Zitate vom Autor auf Zitate zum Nachdenken!

Alles Besessene und Gierige ist voller Hunger und Potenz. (Jenni Mitkovic)
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